Alte
Hofhal­tung (Kaiser­pfalz) Bamberg

Bamberg im Mittelalter – Wo Könige aufeinandertrafen

Bamberg ist einer jener Orte in Deutschland, an denen sich Geschichte und Legende auf besondere Weise begegnen. Im Mittelalter war die Stadt ein bedeutendes Zentrum des Heiligen Römischen Reiches und eng mit Königen, Kaisern und kirchlichen Würdenträgern verbunden. Die historische Kulisse bildet einen wichtigen Rahmen der mittelalterlichen Romanreihe Die Erzburg.

Die Alte Hofhaltung in Bamberg gehört zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Stadt. Der Gebäudekomplex entstand auf dem Gelände der mittelalterlichen Kaiserpfalz und beeindruckt mit seinen historischen Mauern, Innenhöfen und Fachwerkfassaden. Hier befand sich einst der Herrschaftsbereich der Bamberger Bischöfe und ein Ort, an dem sich weltliche und geistliche Macht begegneten.

Direkt am Bamberger Dom gelegen, vermittelt die Anlage bis heute einen lebendigen Eindruck vom mittelalterlichen Bamberg und seiner Bedeutung als Ort von Herrschaft und Politik.

Für die Geschichte Die Erzburg 1208 Zwei Könige, die in das tiefe Mittelalter führt, bietet dieser historische Ort eine außergewöhnliche Atmosphäre: enge Wege, mächtige Mauern, Höfe und die Nähe zum Dom lassen die Welt vergangener Jahrhunderte unmittelbar vorstellbar werden.

Ein besonderes Element der Romanhandlung Die Erzburg 1208 Zwei Könige ist das geheime Königstreffen von Philipp von Schwaben, dem Stauferkönig, und seinem Widersacher Otto IV. von Braunschweig, dem Welfenkönig, in Bamberg. Im Zentrum steht der historisch belegte jahrelange Thronstreit, der das Reich über Jahre spaltete.

Dieser Schauplatz steht dabei für eine Zeit, in der politische Entscheidungen nicht in modernen Regierungssitzen, sondern an den Höfen der Herrscher, in Burgen und Pfalzen getroffen wurden.

Könige und Fürsten reisten mit ihrem Gefolge durch das Reich. Bündnisse wurden geschlossen, Ansprüche geltend gemacht und Konflikte verhandelt. Ein Treffen von Herrschern konnte deshalb weitreichende Folgen haben.

Für die Mittelalter-Romanreihe wird Bamberg zu einem Ort, an dem persönliche Schicksale und große politische Entwicklungen aufeinandertreffen. Zwischen höfischer Repräsentation, Machtinteressen der Staufer versus Welfen und geheimen Absprachen entsteht eine Atmosphäre, in der niemand sicher sein kann, wem er tatsächlich vertrauen darf.

Die Alte Hofhaltung als Schauplatz für die Romanreihe Die Erzburg

Hier lässt sich die Welt des Mittelalters besonders eindrücklich erzählen: Herrscher und ihre Gefolgsleute, Ritter, Geistliche, Boten und Händler bewegen sich durch eine Stadt, die von Religion, Politik und Handel geprägt ist.

Die historischen Gebäude werden dabei nicht nur zur Kulisse. Sie sind Teil der Atmosphäre der Geschichte und verbinden die fiktiven Figuren der Romanreihe mit einem realen historischen Ort.

Diese historische Buchreihe verbindet reale Schauplätze mit einer fiktiven Handlung. Bamberg ist deshalb mehr als ein Name auf einer mittelalterlichen Landkarte. Die Stadt wird zu einem Ort, an dem die Vergangenheit lebendig wird und an dem sich die Wege der Romanfiguren kreuzen, unter ihnen die Ritter zu Tiefenbach: Endres und Sander, im Gefolge des Stauferkönigs.

Das geheime Königstreffen bildet einen spannungsreichen Ausgangspunkt: Was geschieht hinter den Mauern der Pfalz? Welche Interessen verfolgen die Herrscher und ihre Gefolgsleute? Und welche Entscheidungen werden getroffen, während die Stadt ihren Alltag fortsetzt?

So liefert Bamberg die Szenerie für Macht und Intrige, Geschichte und Fiktion – und wird zu einem wichtigen Ort innerhalb der historischen Romanfolge Die Erzburg.

Wer heute durch die Alte Hofhaltung und die Umgebung des Bamberger Doms geht, kann sich nur annähernd vorstellen, wie stark dieser Ort im Mittelalter von Herrschaft und Religion geprägt war. Gerade diese Verbindung macht Bamberg zu einem idealen Schauplatz für diese historischen Romane, die in Deutschland spielen.

Die Romanreihe nimmt diese historische Atmosphäre auf und erzählt eine eigene Geschichte vor ihrem Hintergrund. Reale Orte, historische Ereignisse und fiktive Figuren begegnen sich dabei zu einer Erzählung, in welcher der Autor Andreas J. Jochum die Leserschaft in eine längst vergangene Zeit führt.